Meine achtsame Morgenroutine: Meditation, Journaling & To Do Liste für einen klaren Start
Ich liebe die Stille am Morgen. Diese Zeit nur für mich, bevor die Welt erwacht, bevor das Handy blinkt, bevor irgendjemand etwas von mir will. Deshalb stehe ich jeden Tag um 5 Uhr auf – nicht, weil ich muss, sondern weil ich es will. Weil es mein Moment ist. Mein bewusster Start in den Tag. Durch meine Selbstständigkeit kann ich meinen Alltag meist völlig frei strukturieren. Ich kann mir meine Arbeitszeit, meine ME TIME so einteilen wie es mir gut tut. Für mich als kleiner kreativer Wirbelwind echt ein riesen Stück Freiheit, dass ich sehr liebe und wofür ich unendlich dankbar bin.
Meditation, Journaling, To-do-Liste – meine 3 Keywords
Sanftes Erwachen – kein Stress, kein Drama, kein hektisches Aufspringen, kein Snooze-Button. Mein Wecker klingelt sanft, und ich nehme mir einen Moment Zeit, um bewusst aufzuwachen. Ich atme tief ein und aus, spüre in meinen Körper hinein. Wie geht’s mir heute? Was brauche ich? Ich genieße die Stille und gehe im Kopf 3 Dinge durch für die ich dankbar bin. Und ganz ehrlich es gibt immer etwas wofür wir dankbar sein können. Das kann bei Dingen beginnen, die für uns selbstverständlich geworden sind. Es können Kleinigkeiten sein – es können aber auch große Dinge sein. Durch diese Dankbarkeitsübung lenke ich meine Gedanken automatisch jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen ins Positive, denn es gibt einfach so so viele Dinge in meinem Leben für die ich jeden Tag unendlich dankbar bin.
Meditation: Stille genießen, bei mir ankommen
Danach nehme ich mir bewusst 10-15 min Zeit zum Meditieren. Ich liebe diese ersten Minuten des Tages, wo einfach alles noch still ist. Meditation ist mein RESET Knopf – ich bin völlig im HIER und JETZT und im Moment. Meditation ist wirklich eine richtige Übungssache. Ich meditiere inzwischen schon über 2 Jahre täglich mindestens 2x. Anfangs wollte ich ganz oft aufgeben, weil es einfach richtig schwierig ist an nichts zu denken und sich auf seinen Atem zu konzentrieren. Inzwischen bin ich so geübt, dass ich es sogar in stressigen Alltagssituationen schaffe mich durch meinen Atem in den Moment zu holen.
Journaling: Gedanken sortieren, Klarheit finden
Nach der Meditation greife ich zu meinem Notizbuch. Ich liebe es, meine Gedanken einfach fließen zu lassen – ohne Plan, ohne Druck. Alles, was mir durch den Kopf geht, landet auf dem Papier:
– Was beschäftigt mich?
– Wie fühle ich mich?
– Was brauche ich heute?
Manchmal schreibe ich auch eine kleine Reflexion oder notiere einen Gedanken, der mir Kraft gibt.
To-do-Liste schreiben: Struktur für den Tag
Nach dem Journaling überlege ich mir: Was ist heute wirklich wichtig? Ich erstelle meine To-do-Liste – aber nicht einfach eine endlose Liste, die mich überfordert, sondern eine klare Struktur:
✅ Must-Do (Die wichtigsten Dinge, die heute erledigt werden müssen.)
🔆 Nice-to-Do (Aufgaben, die ich machen kann, aber nicht zwingend müssen.)
💡 Self-Care & Pausen (Weil ich mir bewusst Zeit für mich nehme.)
Maximal drei Hauptaufgaben – mehr kommt nicht auf die Liste. So bleibt mein Fokus klar, und ich starte nicht direkt mit Überforderung in den Tag. Ich arbeite bei meinen TO DO Listen auch super gerne mit Zeitfenstern und Timern – aber dazu mach ich glaub ich mal einen eigenen Blogpost. Ich hab für mich ein wirklich ganz ganz tolles System gefunden – ich bin der absolute Listen und Planungslover.
Achtsames Getränk: Wasser mit Ingwer und Zitrone
Nach dem Schreiben richte ich mir ein Glas warmes Wasser mit Ingwer, Zitrone und Minze her. Ich trinke es bewusst, spüre die Wärme und genieße diesen Moment. Kein Handy, keine Ablenkung – einfach nur ich und mein Ingwerwasser.
Bewegung: Den Körper sanft aktivieren
Ich brauche keinen intensiven Sport am Morgen, aber ein paar Dehnübungen oder sanftes Yoga helfen mir, wirklich wach zu werden. Ein paar Minuten reichen schon, um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen und mich mit meinem Körper zu verbinden.
Intention setzen: Mein Fokus für den Tag
Zum Abschluss frage ich mich: Wie will ich mich heute fühlen?
Ich setze mir eine Intention für den Tag.Das könnte zum Beispiel sein:
– „Ich bleibe in meiner Mitte.“
– „Ich gehe achtsam mit meiner Energie um.“
– „Ich nehme mir Zeit für Pausen.“
Diese Intention begleitet mich durch den Tag. Sie gibt mir eine Richtung – und erinnert mich daran, worauf es wirklich ankommt.
Warum diese Routine mein Leben verändert hat:
Seit ich meinen Morgen so bewusst gestalte, fühle ich mich nicht mehr von meinen Gedanken und To-dos überrannt. Ich starte ruhiger, klarer – und mit mehr Fokus.
Schon ein paar Minuten Meditation, Journaling und eine strukturierte To-do-Liste können einen riesigen Unterschied machen.
Wie startest du in den Tag?
Bis bald eure Kati

Hinterlasse einen Kommentar