Happy Sunday ihr Lieben. Ich hoffe ihr hattet ein wunderschönes Wochenende und freut euch auf die neue Woche? Ich hab mein Wochenende super ruhig und auch mit einer kleinen Socialmedia Auszeit verbracht. Socialmedia Auszeiten sind einfach so so wichtig – in meinem Beruf aber natürlich fast unmöglich. Drum gabs dieses Wochenende einfach eine abgespeckte Form mit viel Fashion Content. Hat vom Zeitpunkt auch ganz gut gepasst, da ja bei lookforward unsere neue Frühlingskollektion online gegangen ist.
Ich hab euch auf Instagram vor kurzem gefragt, welche Themen euch am Blog ganz besonders interessieren und da sind wir wieder zu einem neuen alten Thema zurückgekommen. Ihr wolltet eindeutig, dass ich wieder mehr über meine Hochsensibilität schreibe. Ich hab mir wirklich viele Gedanken darüber gemacht und werd auf jeden Fall wieder öfters Blogposts einbauen, in denen es wirklich spezifisch um Hochsensibiliät geht. Ich arbeite auch gerade paralell an einem ziemlich coolen Workbook für einen achtsamen Alltag speziell für hochsensible und feinfühlige Menschen. Das wird auch bald am Blog online kommen.
Hochsensibilität und Achtsamkeit sind 2 Themen, die ganz eng miteinander verknüpft sind. Ja ich würd fast sagen Achtsamkeit ist mein absoluter Gamechanger.

🌿 Die bewusste Entscheidung für inneren Frieden – Mit Achtsamkeit zu mehr Gelassenheit 🌿
Unser Alltag ist oft hektisch, voller Verpflichtungen und Erwartungen. Gedanken wandern zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her, Sorgen halten uns wach, und innere Unruhe scheint allgegenwärtig. Besonders feinfühlige und hochsensible Menschen nehmen ihre Umgebung intensiver wahr. Sie spüren Stimmungen, erfassen kleinste Veränderungen und lassen sich leicht von äußeren Einflüssen beeinflussen. Diese besondere Gabe bringt Tiefe und Empathie mit sich – kann aber auch zu Überforderung führen, wenn wir nicht achtsam mit uns selbst umgehen.
Doch innerer Frieden ist keine Glückssache, sondern eine bewusste Entscheidung – eine Entscheidung, die wir jeden Tag aufs Neue treffen können. Achtsamkeit hilft uns, im Moment zu bleiben, unsere Gedanken nicht zu bewerten und uns weniger von äußeren Umständen aus der Ruhe bringen zu lassen. Sie lehrt uns, das Leben mit mehr Klarheit und Gelassenheit zu betrachten – unabhängig davon, was um uns herum geschieht.
✨ Loslassen als Weg zum Frieden ✨
Oft ist es unser Festhalten an bestimmten Erwartungen, das uns unruhig macht. Wir wünschen uns, dass Dinge anders wären, als sie sind. Wir hadern mit der Vergangenheit oder sorgen uns um die Zukunft. Doch wahre Gelassenheit entsteht, wenn wir erkennen, dass nicht alles in unserer Kontrolle oder in unserer Hand liegt – und dass das in Ordnung ist.
Loslassen bedeutet nicht, dass uns etwas egal sein muss. Es bedeutet, dass wir Frieden mit dem schließen, was wir nicht ändern können. Unsere Energie sollten wir nicht an Vergangenes oder Unveränderbares binden, sondern für das nutzen, was uns wirklich guttut.
🌸 10 Wege zu mehr innerem Frieden und Achtsamkeit 🌸
🧘 Den Moment bewusst wahrnehmen:
Viele von uns verbringen ihre Tage mit Gedanken an Vergangenes oder Sorgen um die Zukunft. Doch das Leben findet genau jetzt statt. Je bewusster wir im Hier und Jetzt ankommen, desto weniger lassen wir uns von Ängsten oder Stress beeinflussen.
👉 Tipp: Nimm dir mehrmals täglich einen Moment, um innezuhalten. Spüre deine Füße auf dem Boden, atme tief durch und richte deine Aufmerksamkeit bewusst auf das, was gerade passiert.
🌬️ Achtsames Atmen:
Unser Atem ist der einfachste und wirkungsvollste Anker, um uns zu beruhigen. Wenn wir gestresst oder überfordert sind, atmen wir oft flach oder unbewusst. Achtsames Atmen hilft, den Geist zu klären und das Nervensystem zu entspannen.
👉 Tipp: Atme tief durch die Nase ein, halte den Atem für einen Moment und atme langsam durch den Mund aus. Wiederhole dies einige Male und spüre, wie sich dein Körper entspannt.
🙏 Dankbarkeit als Anker:
Unser Fokus bestimmt unser Wohlbefinden. Wenn wir uns ständig auf das konzentrieren, was fehlt oder nicht gut läuft, fühlen wir uns gestresst und unzufrieden. Dankbarkeit hilft, den Blick auf das Positive zu richten.
👉 Tipp: Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, für die du heute dankbar bist – selbst kleine Momente wie ein freundliches Lächeln, eine schöne Begegnung oder eine warme Tasse Tee können dein Herz erfreuen.
☁️ Gedanken beobachten, nicht bewerten:
Viele unserer Gedanken sind automatisierte Reaktionen auf Erfahrungen oder Ängste. Doch nicht jeder Gedanke ist wahr oder verdient es, festgehalten zu werden. Achtsames Beobachten hilft, sich nicht in Sorgen oder negativen Gedankenspiralen zu verlieren.
👉 Tipp: Stell dir deine Gedanken wie Wolken vor, die am Himmel vorbeiziehen. Du musst sie nicht festhalten – sie kommen und gehen.
💙 Selbstmitgefühl üben:
Oft sind wir viel strenger mit uns selbst als mit anderen. Doch innerer Frieden beginnt mit Freundlichkeit zu uns selbst. Wenn wir lernen, uns selbst mitfühlend zu begegnen, wird vieles leichter.
👉 Tipp: Frage dich in schwierigen Momenten: *Wie würde ich mit einer guten Freundin sprechen, die sich so fühlt?* Sag dann genau das zu dir selbst.
📵 Digital Detox:
Die ständige Informationsflut kann das Nervensystem überlasten und uns von uns selbst entfremden. Ein bewusster Umgang mit digitalen Medien schafft mehr Raum für Ruhe und Klarheit.
👉 Tipp: Setze dir feste handyfreie Zeiten – zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen oder eine Stunde vor dem Schlafengehen.
❌ Grenzen setzen:
Viele von uns neigen dazu, es allen recht machen zu wollen. Doch wer ständig über seine eigenen Grenzen geht, fühlt sich irgendwann erschöpft und gestresst.
👉 Tipp: Spüre in dich hinein: Fühlt sich eine Bitte oder Verpflichtung für dich richtig an? Wenn nicht, erlaube dir, Nein zu sagen – liebevoll, aber bestimmt.
🍵 Rituale für innere Ruhe:
Routinen und Rituale helfen, den Tag bewusst zu strukturieren und kleine Momente der Ruhe zu schaffen.
👉 Tipp: Etabliere ein kleines Ritual, das dich erdet – eine Tasse Tee in Stille, ein kurzer Spaziergang oder einige Minuten Journaling können Wunder wirken.
🚶 Bewegung & Natur nutzen:
Unser Körper speichert Stress und Anspannung – Bewegung hilft, sie loszulassen. Besonders die Natur hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem.
👉 Tipp: Mache täglich einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft. Spüre die Erde unter deinen Füßen, atme tief ein und genieße die Stille der Natur.
🕊️ Akzeptanz üben:
Nicht alles im Leben läuft nach Plan, wir haben nicht alles unter Kontrolle und manches gar nicht in der Hand. Wer sich ständig gegen das wehrt, was nicht zu ändern ist, kämpft einen aussichtslosen Kampf gegen sich selbst.
👉 Tipp: Wenn du dich über etwas sorgst, frage dich: *Kann ich es ändern?* Wenn ja, tue es. Wenn nein, atme tief durch und lass es los. Und ja es daruf wehtun.
💖 Fazit 💖
Innerer Frieden ist keine äußere Bedingung, sondern eine bewusste Entscheidung, die wir Tag für Tag treffen. Besonders feinfühlige und hochsensible Menschen erleben die Welt auf einer tieferen Ebene – sie fühlen intensiver, nehmen Stimmungen bewusster wahr und sind oft besonders empathisch. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich selbst den Raum zu geben, zur Ruhe zu kommen und achtsam mit den eigenen Bedürfnissen umzugehen.
Achtsamkeit hilft uns, im Moment anzukommen, uns nicht von äußeren Reizen mitreißen zu lassen und sanft zu uns selbst zu sein. Indem wir bewusst loslassen, Grenzen setzen und Dankbarkeit kultivieren, lernen wir, das Leben aus einer inneren Ruhe heraus zu betrachten.
Erwarte nicht, dass du immer perfekt in deiner Achtsamkeit bist. Manche Tage werden leichter sein als andere – und das ist völlig in Ordnung. Der Schlüssel liegt nicht darin, immer ruhig zu bleiben, sondern darin, immer wieder in die Ruhe zurückzukehren, wenn du sie verloren hast.
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