der Schlüssel zum inneren Frieden- selfcare

Eigentlich hatte ich euch einen Blogpost zum Thema Loslassen versprochen – ich weiß. Ich habe geschrieben, gelöscht, geschrieben, gelöscht und irgendwie einfach nicht die richtigen Worte gefunden. Es liegt vielleicht daran, dass ich selbst wohl ganz, ganz schlecht im Loslassen bin. Ich tue mir extrem schwer, Träume, Menschen, für die ich Gefühle habe, loszulassen und halte wirklich ewig lange fest. Natürlich hätte ich euch von meiner besten Freundin, ChatGPT, einen super sachlichen Blogpost über das Loslassen schreiben lassen können, aber das wäre nicht ich – das wäre nicht Kati.

In den meisten Fällen spürt man, wann es an der Zeit ist, loszulassen. Sei es ein unerfüllter Wunsch, eine unerfüllte Liebe oder ein Mensch, der schlichtweg nicht dasselbe fühlt wie du. Es ist wie ein inneres Ziehen, ein Gefühl, wie wenn ein Stein dein Herz zerschmettern würde.  Bei mir dauert die Entscheidung etwas oder jemanden loszulassen wirklich super lange – ich bin eine kleine Kämpferin und hab echt richtig viel Ausdauer, wenn ich mir was in den Kopf (und ins Herz gesetzt) habe. Bei mir müssen sich Kopf (sachliche Ebene) Herz(emotionale Ebene) erstmal einig werden, dazu benötige ich echt ziemlich viel Klarheit und ziemlich viele Fakten, dass etwas nicht funktionieren wird so wie ich es mir wünsche. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass wir ganz oft zu viel im Schwarz-weiß denken (entweder-oder) sind und uns mit Entscheidungen (ich muss das jetzt loslassen, gleich und sofort) selbst einen Druck aufhalsen, der nicht nötig wäre. Wir geben Dingen viel zu weing Raum für eine gesunde Entwicklung und betiteln sie oder stecken sie in Schubladen. Anstatt das wir sie einfach geschehen lassen und drauf vertrauen, dass sie wunderschön werden. Jeder Fall ist individuell und daher gibts keinen perfekten Leitfaden dafür, wann der richtige Zeitpunkt ist jemanden oder etwas loszulassen.

Und das wars auch wieder mit meinen Wochenend Gedanken – während ich hier am Samstag Abend eingekuschelt auf meiner Couch liege, mit einer Tasse Tee den Blogpost schreibe,mich meine Katze vollschnurrt und ich meine Lieblingsmusik höre – wird mir so richtig bewusst über welches Thema ich eigentlich heute schreiben möchte. Über selfcare und ja das hängt ganz eng mit loslassen zusammen. Daher passt mein Gedankenintro eigentlich sehr gut zu diesem Post. Denn eines kann ich dir versprechen – wenn du gut auf dich Selbst Acht gibst, deinen Wert kennst, in deiner Mitte bist und weißt was dir gut tut – wird dir auch das Loslassen  leichter fallen.

Daher kann ich euch aus vollstem Herzen raten stärkt euch in einer Loslassphase, in einer Neubeginnphase selbst. Am besten schon davor, damit ihr gestärkt, mit viel innerer Ruhe und voller Power in diese Phasen geht.

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Selfcare bedeutet, bewusst für uns selbst zu sorgen und dabei den Fokus auf das zu legen, was uns gut tut. Es ist wichtig, sich nicht nur in schwierigen Zeiten auf Selfcare zu besinnen, sondern regelmäßig kleine Momente der Fürsorge in den Alltag zu integrieren.

Meine Rituale für meine  innere Ruhe

Für mich bedeutet Selfcare nicht nur Wellness und Verwöhnmomente – es geht darum, sich bewusst Zeit zu nehmen, um den Kopf zu beruhigen und den Körper zu stärken.

1. Achtsamkeit

In den letzten Monaten habe ich meinen Alltag immer mehr auf Achtsamkeit ausgerichtet. Es war ein bewusster Schritt und ist definitv Trainingssache wirklich im Moment zu leben. Achtsamkeit bedeutet für mich mit vollem Bewusstsein im Hier und Jetzt – im Moment zu sein. Sei es beim Atmen, beim genießen meines Tees oder bei einem Gespräch. Eine achtsame Lebensweise hilft mir den Stress zu reduzieren, weniger Kopfkino (was wäre wenn…) zu haben und mehr Klahrheit zu finden.

2. Meditation 

Ich meditiere 2 x täglich und ja auch das ist definitv Übungssache. Diese Momente der Ruhe helfen mir, den Stress vom Alltag abzubauen, den Fokus zurückzugewinnen und meine innere Balance zu finden. Durch das Meditieren hab ich gelernt mich selbst besser zu verstehen und viel gelassener zu werden.

3. Bewegung: 

Sport hat für mich inzwischen einen festen Platz im Alltag. Ich gehe mindestens 4 x in der Woche abends nach dem Büro zum schwimmen oder ins Fittnesstudio.Sport gibt mir Energie und hilft mir den Kopf frei zu bekommen.

4. Verbindung zu mir selbst:

Ein wichtiger Bestandteil meiner täglichen Achtsamkeitspraxis ist mein Gedanken- und Gefühlstagebuch. Jeden Morgen nehme ich mir bewusst Zeit, meine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Es hilft mir Klarheit zu gewinnen, meine Emotionen besser zu verstehen und mich selbst zu reflketieren. Ich kann mich so selbst stabilisieren, von inneren Konflikten befreien – mein ort um loszulassen und zu wachsen.

5. Recharging 

Gerade als Influencerin ist es leicht, sich in der Onlinewelt zu verlieren. Mir ist  es oft selbst gar nicht mehr aufgefallen wie oft ich eigentlich mein Handy in der Hand hatte. Inzwischen hab ich erkannt, wie wichtig es ist regelmässig offline zu gehen und echte Auszeiten zu nehmen. Diese Offline Momente sind nicht nur für meine mentale Gesundheit sehr wichtig, sondern auch um kreativ zu bleiben. Offline Zeit bedeuted für mich Erdung, Reflexion ohne ständige Ablenkung der digitalen Reize.

Selfcare als kontinuierlicher Prozess

Selfcare ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess, der uns dabei unterstützt, unser emotionales Gleichgewicht zu wahren. Es ist ein Geschenk an uns selbst, uns die Erlaubnis zu geben, regelmäßig für uns zu sorgen.
Je mehr wir auf uns selbst achten, desto besser können wir uns auf andere einlassen.  Selbstfürsorge ist der Weg, wie wir uns selbst lieben und respektieren. Und in dieser Liebe zu uns selbst liegt die wahre Stärke.
Loslassen ist der erste Schritt, um Platz für Neues zu schaffen. Aber es ist die Selfcare, die uns die Kraft und Energie gibt, die wir brauchen, um das Neue zu empfangen und zu wachsen. Indem wir uns regelmäßig um uns selbst kümmern, stärken wir unsere innere Balance und schaffen die Grundlage für ein erfüllteres Leben. Selbstfürsorge ist ein Akt der Selbstliebe – und sie ist der Schlüssel zu einem klareren, stärkeren Selbst.

Wollt ihr mehr über meinen Routinen erfahren?

Antwortet mir gerne in den Kommentaren.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine wunderschönen Start in die neue Woche. Ich freu mich sehr auf alles was kommt 🙂

Ganz viel Liebe an euch, eure Kati